Ist Grillen mit Gas besser als mit Holzkohle? Vor- und Nachteile des Gasgrills

Die Frage Grillen mit Gas oder Grillen Holzkohle gehört zu den Dauerbrennern rund um das Thema Grillen. Hinzu kommt hier noch die Frage nach dem: „Was schmeckt besser?! Gegrilltes vom Gas Grill oder Holzkohle Grill? In gleichem Atemzug schreien die Kohlefans jetzt fast reflexartig, das natürlich nur gegrilltes vom Kohlegrill echtes Grillen ist und außerdem schmeckt das ja viel besser. Ok, Männer machen gern Feuer und sind stolz, wenn die Flammen lodern, deshalb sind es wohl insbesondere die Männer die dieses Argument für das Grillen mit Holzkohle ins Feld führen. Um dem Ganzen etwas auf den Grund zu gehen schauen wir uns in diesem Artikel hier zunächst mal das Grillen mit Gas an. Welche Vor- und Nachteile hat grillen mit Gas überhaupt?

Das Grillen mit Gas

Wenn du an einen Gasgrill denkst, denkst du vermutlich unweigerlich an die großen Gasstationen, wie man sie aus Amerika kennt. Im Mutterland des Barbecue ist das Grillen mit Gas übrigens überaus beliebt. Es gibt diese großen Gasgrills hierzulande natürlich auch. Diese Geräte sind wirklich klasse. Je nach dem welches Gasgrillmodell du dir aussuchst und bereit bist zu bezahlen, bekommst du eine wirklich große Grillfäche, Seitenkocher, Heckbrenner, Rotisserie für Gyros, Geflügel oder sonstige Dinge auf dem Spießgrill. Darüber hinaus gibt es inzwischen Einsätze für den Grillrost zum Steak grillen, Pizza backen, usw. bis hin zu Smoketubes (Räucherrohre) um Räucherchips auf dem Gasgrill zu verwenden, so dass hier das amerikanische Barbecue Feeling aufkommt. Hier bleiben definitiv keine Wünsche offen, das Zubehör für den Gasgrill ist schier unendlich und jeder Hersteller der etwas auf sich hält, hat für seinen Produkte das entsprechende Zubehör im Programm. Darüber hinaus gibt es wie immer auch einiges an Universalzubehör.

Grillen mit Gas grillen mit gas_Header

Vorteile des Gasgrill

Grillen mit Gas ist einen saubere Sache

Natürlich und das liegt auf der Hand ist das Grillen mit Gas ein saubere Sache im wahrsten Sinne des Wortes. Kein hantieren mit schmutziger Holzkohle oder Briketts, kein Qualm beim Anzünden und wer seinen Gasgrill nach dem Grillen reinigen will, der dreht zum Schluss nochmal alle Knebel voll auf und brennt die Rückstände einfach aus. Pyrolyse ist hier das Stichwort. Auf diese Art und Weise ist der Gasgrill nach der Grillparty direkt wieder einsatzklar für die nächste Grillparty.

Schnelles Aufheizen des Gasgrills

Ein weiterer großer Vorteil ist die Zeit die es benötigt einen Gasgrill einsatzklar zu machen. Während die Kohle im Anzündkamin des Kohlegrills noch durchglüht, werden im Gasgrill schon die Grillroste aufgeheizt. Je nach Leistungsfähigkeit des Gasgrills ist dieser schon man 15-20 Min. startklar und es kann mit dem Grillen begonnen werden.

Gezielte Temperatursteuerung erleichtert das Grillen

Ein ganz großer Vorteil beim Grillen mit Gas ist die Temperaturregelung. Das funktioniert im Grunde wie am heimischen Herd. Ich kann über die Drehknebel den Gasdurchfluss einstellen und somit auch die letztlich die Temperatur im Grill steuern. Wenn kurzer Hand etwas mehr oder weniger Hitze benötige, lässt sich dieses in wenigen Minuten regulieren. Die Temperatursteuerung beim Kohlegrill hingegen, dauert da wesentlich länger.

Grillen mit gas grillen mit gas_Temperaturregeler Gasgrill 2

Größere Grillfläche und Ablagefläche

Wenn du eine oben beschriebene Gasstation als Grill hast, hast du oftmals schon Seitentische oder auch einen Seitenkocher an deinem Grill dran. Das ist ungemein praktisch, denn wie in der Küche auch geht nichts über Ablage und Arbeitsflächen beim Zubereiten vom Essen. Da macht das Grillen mit Gas oder Holzkohle keine Ausnahme. Außerdem hast du bei einem Kugelgrill von 57cm Durchmesser gerade mal eine Fläche von 0,26 qm. Davon solltest du – wenn du die Technik des direkten und indirekten Grillens – beherzigst nur etwas die Hälfte mit Grillkohle auslegen. Da kommst du bei einer größeren Personenanzahl schnell an deine Grenzen. Beim Gasgrill (die gibt es auch in ganz klein, solltest du aber nicht kaufen, weil es zu unpraktisch ist) hast du mitunter 0,32qm und mehr Fläche, je nach Modellausführung. Dazu kommt noch ein Ablagerost oberhalb der Grillfäche. Insgesamt bietet ein Gasgrill da schon etwas mehr an komfort.

Nachteile des Gasgrill

Natürlich hat ein Gasgrill nicht nur Vorteile, sondern bringt auch ein paar Nachteile, wenn man sie so nennen möchte, mit sich. Welche Nachteile der Gasgrill in meinem Augen hat, fass ich hier mal zusammen:

Höhere Anschaffungskosten beim Gasgrill als beim Kohlegrill

Ein Gasgrill hat im Gegenteil zu einem Kohlegrill Technik verbaut, zum einen damit er funktioniert und zum anderen auch zur Sicherheit bei der Benutzung. Darüber hinaus besteht ein Gasgrill zumindest wenn wir bei den großen Stationen bleibt aus mehr Material als ein einfacher Kugelgrill. Insofern ist es nur logisch, dass ein Gasgrill mehr Geld kostet als ein Kohlegrill und somit auch höhere Anschaffungskosten beim Gasgrill einkalkuliert werden müssen. Was die Anschaffung des Brennstoffes Gas angeht, so kostet eine Füllung Gas in einer 11kg Flasche derzeit (2016) ca. 18,- €. Je nach Grillverhalten kommt man damit schon eine Zeit lang aus. Grillkohle ist jedenfalls schneller verbraucht.

[TIPP: Natürlich ist die Anschaffung eines Grill ganz individuell vom Budget und den persönlichen Verhältnissen abhängig, deshalb rede ich auch keinem rein. Aber wenn mich jemand fragt: Ja ich weiß, dass Aldi und Co. Gas Grills für 200,- € verkaufen. Ich rate vom Kauf solcher Geräte aber defintiv ab. Für dieses Geld bekommt man mittelfristig keinen vernünftigen Gasgrill mit dem man Freude hat. Lieber etwas sparen und mehr Geld für einen Gasgrill ausgeben, als diese Billigkisten die einem unter Hand wegrosten und für die es keine Ersatzteile geschweige denn einen Service gibt. Wenn du dich für einen Gasgrill entscheidest, geh mal in ein Fachgeschäft und lass dich dort beraten, dann wirst du die Unterschiede schnell feststellen.]

Vor dem Grillen mit Gas steht der Aufbau des Grills

Leider bekommt man in der Regel seinen Gasgrill wie auch den Kugelgrill sorgfältig verpackt vom Händler in den Kofferraum gestellt. Evtl. kann man gegen einen Aufpreis auch das Gerät fertig montiert nach Hause geliefert bekommen. Üblicherweise muss der Gasgrill aber eigenständig zusammen gebaut werden. Und das kann schon mal 2h in Anspruch nehmen. Das ist sicherlich kein Beinbruch, aber sollte nicht unerwähnt bleiben. Der Aufbau eines Kohlgrills z.B. Kugelgrill von Weber ist im Vergleich zum Gasgrill in wenigen Handgriffen erledigt.

Grillen mit Gas grillen mit gas_Zusammenbau Gasgrill

Zusammenbau eines Gasgrills

Gas Grills müssen mehr gepflegt werden

Die Haltbarkeit eines Grills hängt natürlich auch mit dessen Pflege zusammen. Gerade beim Gasgrill sind natürlich die technischen Teile, sowie der Gasschlauch anfälliger für Defekte als bei ein schlichter Kohlegrill. Wer sich aber um seinen Grill kümmert und Hinweise der Hersteller im Umgang mit dem Gasgrill beachtet, wird lange Freude an seinem Gerät haben.

Fazit zum Grillen mit Gas

Du siehst, wie immer erwartet gibt es ein für und ein wieder bei der Anschaffung des Gasgrills.
Die zentrale Frage nach dem was besser ist, Grillen mit Gas oder Grillen mit Holzkohle und von welchem Grill es besser schmeckt, muss am Ende tatsächlich jeder für sich selber entscheiden. Natürlich liegt der Duft von glühender Holzkohle in der Luft, aber ob sich das geschmacklich so doll auswirkt empfinde ich nicht so. Ein bischen Vodoo gehört am Ende überall dazu. Wer auf einem Gasgrill seine Speise mit guten Gewürzen und evtl. dem Einsatz von etwas Räucherchips oder Holzplanken gart, wird ein top Ergebnis erzielen und seine Gäste begeistern.
Insgesamt ist die Anschaffung eine guten Gasgrills am Ende natürlich – wie oben schon angesprochen – auch eine Frage des Budgets. Auch hier gilt, ich bekomme das was ich bezahle und wer billig kauft, kauft zweimal. Das ist leider so. Deshalb empfehle ich immer all denjenigen, die sich mit dem Grillvirus infiziert haben, spart lieber ein paar Euro mehr bevor ihr blind loslauft und den Gasgrill beim Discounter kauft.
Worauf es jetzt beim Grillen mit Holzkohle ankommt, wo die Vorteile und Nachteile eines Kohlegrills liegen, liest du in dem Artikel „Grillen mit Holzkohle, es gibt nichts Besseres!“.

Schau dir auch meinen Test des Gasgrills von Charbroil und den Test des Campingaz 3 Series Classic EXS, wenn du dich für einen Gasgrill interessierst.

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Olly ist Griller und Blogger aus Leidenschaft. Er ist Vize Europameister, Deutscher Amateurgrillmeister, Deutscher Profi Vizegrillmeister, mit seinem Team als erster deutscher Grand Champion bei einer KCBS Meisterschaft geworden und hat erfolgreich an Grillmeisterschaften in Europa und den USA teilgenommen. Hier im Blog möchte er seine Leidenschaft, Tipp & Tricks zum Grillen und Grillrezepte mit dir teilen.

19 Replies to "Ist Grillen mit Gas besser als mit Holzkohle? Vor- und Nachteile des Gasgrills"

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    René 4. Mai 2016 (18:16)

    Dieser „typische“ Grillgeschmack auf den die Kohlegriller schwören, entsteht wenn das Fett in die Kohle tropft und verbrennt. Dadurch wird Asche aufgewirbelt und legt sich auf’s Grillgut nieder. Dieser krebserregender Geschmack ist der einzige Unterschied zum Gas- oder Elektrogrill.

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      Olly 5. Mai 2016 (0:06)

      Ja, da gebe ich dir Recht René, was ich ergänzen würde, wäre der Geruch von Holzkohle die angezündet wird. Ich mag das…
      Gruß
      Olly

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    noobie 4. Mai 2016 (20:25)

    Wie sieht es beim Smoken aus? Holzchips oder -chunks fangen ja direkt an zu rauchen, sobald sie auf heiße Kohle treffen. Bei Gasgrills müssen sie vermutlich in einer Smokebox oder Pipe erst einmal richtig heiß werden, quasi indirekt, bevor Rauch entsteht, oder? Ist das Raucharoma dann nicht deutlich dünner im Vergleich zum Kohlegrill?

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      Olly 5. Mai 2016 (0:07)

      Hi Noobie,
      danke fürs Lesen hier. Es geht insgesamt darum, das der Rauch den Geschmack deines Grillgutes leicht unterstütz und nicht überdeckt. Es bedarf also keiner Nebelschwaden, ein dezenter Rauchgeschmack ist perfekt. Den bekommst du bei Gas genauso hin wie beim Kohlegrill.

      Gruß
      Olly

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    Uli 7. Mai 2016 (20:50)

    Danke für Bericht!
    Nach 14 Jahren „Kamingrill“ (die dicken fetten Steindinger im Garten 🙂 ) bin ich auf den von Dir getesteten Char-Broil T36G umgestiegen.
    Allerdings , das hast Du auch erwähnt(!), muss man sagen, dass Gasgrillen eine Kostenfrage ist. Ich hatte das Glück, dass mein Nachbar seid ca. 8 Jahren einen 150-Euro-Gasgrill hegt und pflegt und ich mir diesen bereits wiederholt für größere „Aktionen“ ausleihen durfte. Insofern konnte ich mich (und meine Frau!! 🙂 ) damit anfreunden, aber ich glaube, dass der Umstieg von Kohle auf Gas auch gelernt sein will und dann eine Ausgabe von >= 500 € auch eine Hemmschwelle darstellt. Insofern habe ich zwei „schwankenden“ Nachbarn erst einmnal die günstigen Grills aus dem Baumarkt empfohlen aber ihnen auch Deinen Test verlinkt.
    Ich und sogar meine Frau ( die den Geruch der Grillkohle nicht missen mochte) sind mit dem Gasgrill zufrieden.
    Nochmal Danke für den Test!

    Uli

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      Olly 9. Mai 2016 (7:22)

      Hey Uli,
      zunächst mal herzlichen Dank fürs Lesen hier und deinen Kommentar. Es freut mich wenn ich dir weiter helfen konnte. Viel Spaß beim Grillen wünsch ich dir!
      Gruß
      Olly

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    Tina 17. Mai 2016 (11:14)

    Hi,
    wir denken auch immer wieder mal über einen (guten) Gasgrill nach, vor allem weil Freunde rundherum damit gute Erfahrungen machen und weil sie es natürlich cool finden, dass er so schnell gerbauchsfertig ist.
    Allerdings finde ich sollte man nicht außer Acht lassen, dass der Umgang mit Gas immer ein sorgfältiger sein muss, auch wenn ja „nie was passiert“ ist es doch eine Gefahrenquelle. Da passiert bei Kohle halt doch weniger (abgesehen davon, dass man mit Feuer sowieso immer vorsichtig sein muss).
    Rein emotional betrachtet finde ich Kohle schon schöner, es ist uriger, urtypischer und eben klassisch grillen. Bei Gasgrills denke ich immer an diese Edelstahlwannen unter denen Gas feuert um die Rote in viel Fett durchzubrutzeln 😉 Von daher kommt bislang für uns noch kein Gasgrill in Frage. Zum Glück darf das aber ja Geschmackssache bleiben.

    Grüßle und Danke für Deinen Test!

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      Olly 17. Mai 2016 (14:26)

      Hi Tina, danke für deinen Kommentar und fürs Lesen hier im Blog. Aus all den von dir angesprochenen Gründen, habe ich beiderlei Geräte zu Hause. Der Trend geht zum Zweitgrill…. 😉

      Gruß
      Olly

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    Marc 17. Mai 2016 (20:32)

    Ich finde die Reinigung eines Gasgrills ist auch ein Nachteil. Beim Kugelgrill tropft es „idealerweise“ auf die Kohle oder läuft in die Asche. Kann man dann relativ einfach abbürsten. Die Reinigung meines Gasgrills ist immer ein Akt. Grill aufheizen und dann im heißen Grill mit einem Holzspachtel rumkratzen ist echt Mist. Gerade wenn man was sehr fettiges gegrillt hat und der ganze Siff auf der Wann liegt und sich noch spontan entzündet. Da fand ich meinen Kugelgrill echt Pflegeleichter.

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      Olly 19. Mai 2016 (13:57)

      Hi Marc,
      danke für deinen Kommentar. Ich „spachtel“ in meinem Grill nicht herum. Ab und an mal die Fettwanne rausziehen und sauber machen genügt. Wenn man die dann noch mit Alufolie auslegt ist es gar kein Problelm mehr. Meine Fettwanne ist angeschrägt, da läuft es zusätzlich in einen Fettbehälter.
      Gruß
      Olly

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    Philipp Posmyk 12. Juni 2016 (19:54)

    Super Beitrag und vorallem gute Informationen! 🙂 Zwei Sachen zum Thema Gasgrill: Die Reinigung ist eine nervige Angelegenheit, die aber mit folgenden Tipp zu einer einfachen Angewohnheit wird. Ich nehme mir vor, nach jedem Gebrauch wird der Gasgrill gründlich gereinigt und sauber gemacht. Dadurch schiebe ich nichts auf und es wird direkt fertig gemacht, so wie es sein sollte.
    Punkt 2: Ich finde es ist ein großes Problem, dass viele Grillliebhaber auf den typischen Räuchergeschmack stehen, der durch das Fett entsteht. Wie René bereits beschrieben hat, entsteht dieser Geschmack bei der Verbrennung von Fett. Das dieser aber krebserzeugend und ziemlich ungesund ist, wissen die wenigsten.

    Mit einem Gasgrill kann man aber genau diesen Geschmack erzeugen, wenn man Liquid Smoke verwendet, einfach mal googeln. Dieses Raucharoma ist perfekt für den Holzkohle-Ersatz und ist – im Vergleich zum Holzkohlegrill – sehr gesund… 🙂

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    desertcruisin 29. August 2016 (15:06)

    Ich schwöööööre ja auf Holzkohle. Hat einfach ein Gschmäk’le. 😉
    Aber toller Content!

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      Olly 29. August 2016 (20:25)

      Habe noch nie probiert, aber wenn ich die Kugel das nächste mal zünde, beiß ich mal rein, danke für die Tipp! 😉

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    Ben 12. Oktober 2016 (18:18)

    Ich finde auch, dass der rauchige Geschmack einfach das gewisse etwas hat und daher werde ich auf jeden Fall auch wieder für die nächste Saison einen Holzkohlengrill kaufen. Der alte Grill hat leider den Umzug nicht überlebt

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    Andreas Huss 2. Januar 2017 (20:58)

    Hallo, es wird leider auch viel Quatsch verbreitet ….. wieso sollte Gasgrillen schneller gehen ? Ich muss doch das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühler nehmen weil es sinnlos ist z. B. eine Scheibe Nacken mit 5 Grad auf einen Grill zu legen, egal wie teuer oder wie heiss er werden kann. Während das Stück Fleisch also eine grillfähige Temperatur annimmt werde ich es wohl schaffen ein bischen Kohle durchzuglühen …. durch Gasgrillen kann man keine Sekunde Zeit einsparen. Sicherheit …. Gasgrill und Kinder im Haus sind keine gute Lösung ….
    Nächster Punkt Mobilität, nehmt doch mal so einen Gasgrill mit in den Urlaub oder mit zu Freunden …. da bleiben Euch nur die kleinen Gasgrills, die erst nach Stunden einen Liter Wasser kochen lassen können (bin mal an so einem Gerät total verzweifelt) … mit einem kleinen Kohlegrill erreicht man auf leichteste Art die nötige Hitze für ein sehr gutes Grillergebnis, wenn das Gerät gut konstruiert ist kann man damit auch sehr professionell grillen …. Gasgrills benötigen ja nicht umsonst diese fetten Gussroste damit damit wenistens ein bischen Bräunung erreicht werden kann. Ich rate eher dazu ein bischen mehr für das Fleisch auszugeben und einen simplen, aber funktionierenden Kohlegrill anzuschaffen.
    Grüsse und viel Erfolg von Andreas

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    Olly 2. Januar 2017 (22:27)

    Hallo Andreas,
    danke fürs Lesen hier und deinen Kommentar. Leider muss ich dir in fast allen Punkten widersprechen. Natürlich macht es keinen Sinn einen Gasgrill in abgebildeter Größe mit in den Urlaub zu nehmen… 😉 Was die Zeitersparnis angeht, kannst du ein Steak auch gefroren Grillen, was natürlich nicht mit jedem Fleisch Sinn macht. Kohle von guter Qualität benötigt 45 Minuten zum Durchglühen. Wenn ich morgens schon weiß, was ich Abends essen möchte, habe ich im Vergleich zur Kohle sehr wohl einen Zeitersparnis.
    Was die Leistungsfähigkeit von transportabelen Gasgrills angeht, schau dir mal den Weber Go-Anywhere Gas oder einen COBB Gas oder Napoleon Travel Q, hast du bei jedem Modell transportable Gas Grills, die auch Power haben.

    http://amzn.to/2iIEA9e (Weber)
    http://amzn.to/2i3mJZX (COBB)
    http://amzn.to/2i3jKRk (Napoleon)

    Was die Gusroste angeht, ist deine Aussage auch nicht ganz richtig. Der Napoleon LEX oder Broil King Imperial hat zum Beispiel auch Edelstahlroste. Ob Guss oder Edelstahl im Grill liegt, ist einen Philosophie Sache. Hier habe ich mal etwas dazu geschrieben: https://www.livingbbq.de/grillrost-aus-gusseisen-oder-grillrost-aus-edelstahl-was-ist-besser/
    Wo ich dir uneingeschränkt Recht gebe, ist bei der Fleischqualität.
    Beste Grüße
    Olly

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    Andreas Huss 3. Januar 2017 (9:06)

    Hallo Olly,

    sogar der Cobb-Kohle wollte mit den guten Profagus-Grillis nicht heiss genug werden, wenn es dann draussen auch noch kalt ist kann man es total vergessen … es war leider ein totaler Reinfall. Ich würde immer den Go-Anywhere-Kohle vorziehen weil der auch im Winter wirklich heiss werden kann wenn man es denn benötigt … z. B. um ein Stück Schweinenacken von 15 Grad so richtig heftig anzubraten, diese Röstaromen habe ich mit anderen Grills nicht erzeugen können, nicht umsonst gibt es ja diese Sideburner an den Gasgrills, auch die cm dicken Edelstahlroste sind nur ein Ersatz für Gussroste, sie speichern die Hitze und erzeugen so etwas wie ein schwaches Brandzeichen, das sind dann aber nur ganz magere Röstaromen. Und bitte niemals zu kaltes Fleisch heiss anbraten, es ist wirklich ein Unterschied.

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    Andreas Huss 2. März 2017 (14:34)

    Hallo Olly, den Cobb gab es aber schon lange vor den aktuellen CobbStones, da musste man halt sehen wie man klar kommt. Noch mal, mit Profagus-Grillis war da nicht viel zu erreichen, wäre ich auf Holzkohle umgestiegen wäre die Kohle aber schon verbraucht bevor man die in der Werbung hervorgehobenen Hähchenkeulen durch hätte. Eine andere Belüftung der Kohle hätte vielleicht was bewirkt oder man muss vielleicht ins heisse Südafrika oder Texas umziehen 😉 …

    Grüsse v. Andreas

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