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(Werbung) Den Weber SmokeFire Pelletgrill habe ich bereits in meinem Bericht zur Spoga 2019 kurz angekündigt und und in einem weiteren Preview Ende letzten Jahres hier im Blog vorgestellt. In diesem Beitrag möchte ich dir nun endlich meine persönlichen Eindrücke und den Test zum Weber SmokeFire Pelletgrill (EX6) schildern. Ich habe den SmokeFire jetzt seit einigen Wochen hier bei mir stehen und natürlich auch schon ein paar Klassiker wie Ribs und Pulled Pork, aber auch Pizza und Steak darauf gegrillt.

Weber SmokeFire Pelletgrill und Pelletsmoker

Kaum ein Grill hat in den letzten Jahren im Vorfeld mehr Aufsehen erregt als der Weber SmokeFire Pelletgrill. Zum einen wurde auf der Spoga 2019 ein riesen Geheimnis um den Grill gemacht und nur ein erlesener Kreis bekam den Pelletgrill von Weber Stephen* zu Gesicht. Zum anderen tauchten bis zum ersten Verkaufsstart letztes Jahr in den USA, im Internet geleakte Fotos des Pelletgrills auf, über die die Community natürlich heiß diskutierte.

Zu Beginn gab es viel Kritik in den USA

Nicht zuletzt gab aus den USA auf Youtube dann auch noch zahlreiche Videos von Bloggern oder auch Nutzern des SmokeFires. Die Videos zeigten, wie der halbe Grill in Flammen stand, weil das Fett brannte oder der Grill plötzlich ohne Pellets da stand, da diese wohl nicht nachrutschten. Dementsprechend gab es hierzulande natürlich noch mehr Spekulationen und es sah ein wenig nach einem Fehlstart aus. Doch am Ende wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird und gerade was die Fettbrände angeht muss man sagen, der Fehler steht, wie so oft im Leben, vor dem Gerät. Ich kann an dieser Stelle schon sagen, dass ich weder Fettbrand noch Softwareprobleme hatte. Die in den USA aufgetretenen Probleme waren mitunter hausgemacht, bzw. wurden von Weber noch vor der Auslieferung in Deutschland behoben. Der Grund für den Fettbrand dürfte übrigens der Umstand sein, dass der Weber SmokeFire nicht nur ein Smoker, sondern auch ein Grill ist. Aufgrund dessen ist damit natürlich anders umzugehen, als mit einem reinen Pelletsmoker.

Auf all' diese Dinge werde ich im Laufe des Berichts zum Weber SmokeFire Ex6 Pelletgrill eingehen und dir erklären was es damit auf sich hat, damit du dir ein Bild vom neuen Pelletgrill machen kannst.

Kommen wir nun aber der Reihe nach zu den heutigen Themen:

  1. Anlieferung, Unboxing und Aufbau des Weber SmokeFire Pelletgrills
  2. Funktion eines Pelletsmokers
  3. Erster Test und Prinzip des SmokeFires
  4. Grillen und Smoken auf dem Weber SmokeFire
  5. Fazit und Zusammenfassung zum Pelletgrill

Anlieferung des Weber SmokeFire Pelletgrills

Der Weber SmokeFire Pelletgrill wurde aufgrund seiner Größe per Spedition angeliefert. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Ahnung wie du ihn sonst transportieren möchtest, insofern du ihn im Fachhandel vor Ort kaufst. Es sei denn, du fährst einen Kleinbus. Das Gerät wiegt inklusive Verpackung und Palette über 100kg.

Sobald der große Umkarton der an vier oder sechs Punkten befestigt ist entfernt wurde, findest du den Pelletgrill sorgfältig verpackt vor dir. Alle Anbauteile sind gut nummeriert und in ordentlich beschrifteten Kartons verpackt.

Auspacken Weber Smokefire Pelletgrill
Gut und übersichtlich verpackt.

Um den Grill aufzubauen, musst du im Grunde nur die Beine anschrauben, die Ascheschublade einsetzen, die Glühkerze verbauen, Griffe anschrauben und das Innenleben einsetzen.

Aufbauzeit circa 60 Minuten

Um den Weber SmokeFire aufzubauen, benötigt es ca. 60 Minuten. Bis auf das Aufstellen auf die Beine (es werden 2 Personen benötigt), kannst du das sehr gut allein erledigen.

Um die Beine und Räder anzuschrauben, wird der SmokeFire hochkant hingestellt und der Anweisung in der Bedienungsanleitung gefolgt.

Smokefire hochkant hinstellen
Weber SmokeFire hochkannt hinstellen zum Anschrauben der Beine

Wie schon beschrieben, wird der Smoker und Grill dann mit einer weiteren helfenden Person auf die Füße gestellt und es kann weiter gehen.

Rollen des Weber Smokefire
Rollen aus Kunststoff

Hier im Bild siehst du die Rollen des Weber SmokeFire. Die sind solide gebaut, das ist gut! Gleichwohl hätte ich mir persönlich Rollen mit einer Gummilauffläche gewünscht, das macht das Gerät im Falle des Umherschiebens etwas laufruhiger.

Nach dem Aufrichten des Gerätes, werden die verbleibenden Teile angeschraubt bzw. verbaut. Das stellt keine große Herausforderung dar.

Blick in den Brennraum mit Föderschnecke und Brennertopf

Einzig etwas verwunderlich fand ich den Umstand, dass man die Glühkerze, die die Pellets im Brennertopf entzündet, selber verbauen musste. Hierfür wird auf der Rückseite eine Verkleidung abgeschraubt, die Führungsschiene entnommen und dann samt Glühkerze wieder eingebaut.

Der Grund für den Selbsteinbau dürfte sein, dass es sich bei der Glühkerze um ein Verschleißteil handelt, welches nach ca. 200 Starts ausgetauscht werden muss. Dann weißt du in jedem Fall, wie das zu machen ist. Und für alle Fälle gibt es auf der Webseite von Weber auch noch eine Anleitung dazu.

Last but not least werden die übrigen Teile noch an- und eingebaut und dann ist der Weber SmokeFire Pelletgrill einsatzbereit.

Weber Smokefire EX6 Pelletgrill
Fertig zusammengebaut: der neue Weber SmokeFire Pelletgrill, hier das Modell EX6

 

Hier zeige ich dir noch ein paar Detailfotos:

Funktion eines Pelletsmokers

Wenn du dich noch nie mit einem Smoker oder speziell einem Pelletsmoker beschäftigt hast, empfehle ich dir ergänzend meinen Beitrag zum Funktionsprinzip eines Pelletsmokers zu lesen, den ich schon vor einigen Jahren verfasst habe. Die dort geschilderten Prinzipien hat Weber mit dem SmokeFire quasi ausgehebelt.

Smoken mit gepresstem Sägemehl

Grundsätzlich wird ein Pelletsmoker mit sortenreinen Holzpellets betrieben. Diese werden aus gepresstem Sägemehl hergestellt und ohne Zugabe von Klebern o.Ä. zu 1,5 – 2 Zentimetern langen Sticks verarbeitet. Die Pellets liegen im sogenannten Pellethopper und werden je nach Temperatureinstellung über eine Förderschnecke in den Brennertopf befördert, wo sie durch eine Glühkerze entzündet werden und verbrennen. Hierdurch entsteht der Rauch und die entsprechende Temperatur im Smoker. Gesteuert wird das Ganze elektronisch über eine Regeleinheit. Diese ist bei den heutigen Geräten selbstverständlich “smart” und mit dem WLAN und Handy verbunden.

Pellets im Hopper
Weber bietet drei Sorten Pellets an: Hickory, Apple und ein Blend.

Pelletsmoker sind für indirekte Hitze (Low and Slow)

Bisher war es so, dass es sich bei den Pelletgeräten tatsächlich um reine Pelletsmoker gehandelt hat. Es werden also bei Temperaturen um 120 Grad Celsius Gerichte wie Ribs, Pulled Pork, Brisket oder andere Braten während des Räucherns langsam auf Temperatur gebracht. Es geht also rein um das indirekte Grillen bzw. smoken. Damit das Fett nicht unkontrolliert in die Flammen bzw. den Grill tropft, gibt es große Trennbleche zwischen dem Grillrost und dem Feuerpott, sodass die Flüssigkeiten von dort in eine Auffangschale laufen können.

Das Problem ist, in diesen Geräten kannst du nur indirekt grillen. Ein ordentliches Steak oder eine Pizza führt zu keinem befriedigendem Ergebnis, denn für eine ordentliche Kruste, benötigst du auch ordentlich Hitze und dafür sind klassische Pelletsmoker nicht ausgelegt. Heiße Luft bräunt nunmal nicht ausreichend, zumindest nicht so wie ein heißer Grillrost oder eine Gusspfanne.

Funktionsprinzip des SmokeFire Pelletgrills

Der Weber SmokeFire Pelletgrill ist, wie der Name schon sagt ein PELLETGRILL, der auch als Smoker verwendet werden kann. Das bedeutet, du kannst auf dem Weber SmokeFire mit bis zu 315 Grad Celsius grillen wie auf den bekannten Weber Gasgrills oder aber auch bei nur 90 Grad Celsius dein Fleisch, etc. smoken. Genau das, macht den SmokeFire so besonders.

Technischer Aufbau des Weber SmokeFires

Der SmokeFire hat auf der Rückseite des Garraumes den Pelletbehälter angebracht, der 9kg Pellets fasst. Aufgrund der in den USA erkannten Problematik der nicht ausreichend nachrutschenden Pellets, wurde die Rutsche etwas steiler gebaut, sodass dieses Problem ausgeräumt wurde, bevor der Pelletgrill überhaupt in Deutschland ausgeliefert wurde. Ich hatte jedenfalls bei meinen Tests keine Probleme damit.

Pelletbehälter des Weber Smokefire wurde verbessert
Der Pelletbehälter des Weber Smokefire wurde steiler gemacht

Füllstandüberwachung

Der Pelletbehälter ist mit einem Laser ausgestattet, der den Füllstand des Behälters überwacht und dir mitteilt, wenn die Pellets nachgefüllt werden müssen. Für den Fall, dass du die Pelletsorte wechseln möchtest, gibt es eine Revisionsklappe zur Entleerung des Behälters.

Die Pellets werden durch eine schräg nach oben angeordnete Förderschnecke in den Grill befördert und rutschen von dort über eine Rutsche in den Brennertopf, wo sie verbrannt werden. Der Rauch entweicht nicht über einen Schornstein, sondern wird auf der Rückseite des Smokers ausgeblasen.

Smarte Anbindung

An der sich rechts vom Grill befindenden Steuereinheit wird die Steuerung der Temperatur mittels Software und WLAN-Anbindung vorgenommen. Mit bis zu vier Temperaturfühlern kann dabei die Kerntemperatur des Fleisches überwacht werden. Unterstützt wirst du dabei durch die WEBER CONNECT Software App.

Pelletschnecke verhindert Rückbrand

Beim Abschalten des SmokeFires, kann es aufgrund der schrägen Pelletschnecke, die keinen Kontakt zum Brennertopf hat, nicht zu einem Rückbrand kommen. Zum einen werden die verbleibenden Pellets im Topf verbrannt und zum anderen fährt die Schnecke für das Abschalten rückwärts und schiebt so die verbleibenden Pellets zurück in den Behälter. Ziemlich gut gelöst, das muss man einfach so sagen!

Grillen auf dem SmokeFire

Um direkt zu Grillen, benötigst du wie oben beschrieben weitestgehend gleichmäßig hohe Hitze unter deinem Grillrost. Aus diesem Grund hat Weber die Flavorizer Bars rechts und links neben dem Hitzedeflektor im Grillraum verteilt. Diese sorgen dafür, dass die hohe Hitze im Garraum verteilt wird. Hierbei ist es konkret so, dass die Hitze rechts neben dem Hitzeschild am höchsten ist und ganz links im Grill etwas niedriger. Deshalb sitzt dort auch der Einsatz für das GBS System. Das reduziert natürlich aber auch gleichzeitig den Bereich, um mehrere Steaks gleichzeitig scharf anzugrillen. Das solltest du wissen, bevor du deinen ganzen Grill damit auslegst.

Low & Slow mit dem Weber SmokeFire

Beim klassischen Barbecue (BBQ) ist die Temperaturverteilung sehr gleichmäßig im Garraum. Insbesondere dann, wenn der SmokeFire einige Zeit gelaufen ist und der Deckel nicht ständig geöffnet wird.

Wie eingangs erwähnt, hatten in der USA einige Nutzer wohl extreme Probleme mit Fettbrand. Hierzu muss man sich die Konstruktion und die Technik im SmokeFire etwas näher ansehen.

Ribs im Smokefire
Ikea Edelstahlschale verhindert heruntertropfendes Fett

Die Kurzform lautet wie folgt. Stelle dir bei der Zubereitung eine Fettwanne (z.B. die IKEA Koncis*) auf die Flavorbars, dann wirst du keinen Fettbrand erleben!

Für alle Technikinteressierten: aus dem Pellethopper werden die Pellets über die Förderschnecke nach oben transportiert und rutschen dann in den Brennertopf, wo sie verbrennen. Damit der Lüfter, der den Verbrennungsprozess antreibt und den Rauch im Grill verteilt nicht auch die Asche vollständig unkontrolliert durch den Grill bläst, sitzt über dem Topf ein Flammdeflektor.

Flammdeflektor
Brennereinheit mit Flammdeflektor

Dieser viereckige Kasten sorgt dafür, dass die Asche direkt unten auf den Boden fällt. Gleichzeitig hat Weber den Brenntopf eingeschlitzt, damit die Glut direkt runter in die darunterliegende Ascheschublade und den Fettauffang fällt. Es ist aber nicht zu verhindern, dass die Asche auch den auf dem Bild zu sehenden rechts und links befindlichen Fettablauf in Verbindung mit dem Fett etwas blockiert. Zumindest dann nicht, wenn du das Fett permanent unkontrolliert heruntertropfen lässt.

Brennereinheit Weber Smokefire
Glühkerze im eingebauten Zustand

Wenn das natürlich zu viel wird und der Ablauf verstopft, dann kann das Fett irgendwann brennen. Das wird zum einen dadurch verhindert, dass du eine Fettschale verwendest und zum anderen, dass du vor jeder Nutzung des Weber SmokeFire, diesen einmal aussaugst. Wie schon erwähnt, war das bei mir kein Thema und das Absaugen, habe ich bei allen anderen Pelletgeräten von anderen Herstellern ohnehin immer gemacht.

Zum Thema Asche sei noch zu erwähnen, dass ich das Asche-Aufkommen unter meinem Grill, nach jedem Grillen als erhöht bezeichnen würde. Die Ursache dafür ist m.E. nach die Ascheschublade. Diese ist nicht zu 100% dicht. Wenn die abgedichtet würde, sollte das Problem behoben sein.

Grillen und Smoken auf dem Weber SmokeFire

Ganz wichtig, bevor du den SmokeFire das erste Mal verwendest, musst du unbedingt das Softwareupdate, welches mir beim Einschalten sofort ans Herz gelegt wurde, durchführen. Dieses dauert ca. 45 Minuten. Wenn das erledigt ist, kannst du den SmokeFire zunächst einmal auf volle Hitze aufheizen und eine halbe Stunde ausbrennen, um die üblichen Produktionsrückstände zu beseitigen.

Weber Smokefire auf meiner Terrasse

Lautstärke des Weber SmokeFire Pelletgrill

Ich wurde während meiner LivingBBQ Instagram Story mehrfach gefragt, wie laut der Pelletgrill denn sei. Aus diesem Grund habe ich mich einmal 1,5 Meter entfernt hingestellt und gemessen. Unter Volllast des Lüfters wurden ca. 55 dB gemessen. Wenn der Lüfter dann später bei 110 Grad vor sich hin schnurrt, sind es 45 dB.

Grillen und Smoken auf dem Weber SmokeFire

So viel zu meinen ersten Eindrücken. Natürlich habe ich auf dem SmokeFire auch Ribs, Pulled Pork und sogar Flammkuchen und Sekreto gegrillt. Das heißt, alle Disziplinen wurden einmal durchprobiert. Wenn du wissen möchtest, wie ich meine Ribs oder mein Pulled Pork zubereite, dann klicke auf die Links, denn dort habe ich die Rezepte ausführlich beschrieben.

Pulled Pork auf dem Weber Smokefire
Saftiges Pulled Pork auf dem Weber SmokeFire

Was den Ablauf meiner Longjobs angeht, so habe ich wie oben schon angedeutet, das Fleisch über einer Fettauffangschale* zubereitet und das hat wunderbar funktioniert. Ich hatte schlussendlich saftiges Pulled Pork und grandiose Ribs. Absolut top!

RIbs auf dem Weber Smokefire
Ribs im Weber SmokeFire

Wieviel verbraucht der Weber SmokeFire?

Beim Thema Longjobs stellt sich unweigerlich auch die Frage nach dem Pelletverbrauch des Weber SmokeFires. Bei meinem Longjob verbrauchte der SmokeFire rund 900g pro Stunde. Wenn du ihn auf Volllast laufen lässt, leert sich der Pelletbehälter zusehend. Hier sind dann auch gern mal 1,8-2 Kg pro Stunde fällig. Nun ist der Weber SmokeFire EX6 natürlich auch riesig und dürfte deshalb auch mehr verbrauchen als der EX4. Hierzu kann ich aber keine praktische Aussage treffen.

Im Hinblick auf meine Steaks und meinen Einsatz des Pizzasteins, kann ich nichts Negatives berichten. Ich hatte Blätterteig mit Spargel und als Steak ein Secreto vom Iberico Schwein zubereitet. Beide Jobs hat der SmokeFire ohne Anstand klasse absolviert.

Technische Daten des Weber SmokeFire EX6

  • Größe (Deckel offen): 157 x 140 x 84 cm
  • Größe (Decke geschlossen): 119 x 140 x 84 cm
  • Grillfläche: 6,370 cm²
  • Unterer Rost: 46 x 91 cm
  • Oberer Rost: 25 x 91 cm
  • 4 Lenkrollen davon 2 Lenkrollen mit Stoppfunktion
  • 2 Besteckhalter
  • 1 Temperaturfühler im Lieferumfang (4 Anschlüsse)
  • Großer Edelstahl Seitentisch /-ablage
  • Edelstahl-Grillroste mit Gourmet BBQ System
  • Flavorizer Bars aus Edelstahl
  • Asche- und Fettauffangsystem
  • Temperaturbereich von 95 bis 315°C
  • Weber Connect App / Weber Connect Grilltechnologie
  • Deckel und Grillkammer porzellanemailliert
  • LCD Display
  • Pelletkammer für bis zu 9 kg Pellets
  • Klappe zum Ablassen und Wechseln der Pellets

Den Weber SmokeFire Pelletgrill gibt es in zwei Ausführungen:

Die Pelletsorten, die in Deutschland verkauft werden, sind:

Fazit:

Ich wiederhole mein Eingangsstatement: ich habe selten einen Grill erlebt, der im Vorfeld solch ein' Wirbel veranstaltet hat. Ein wenig besorgt war ich schon, als ich das alles gelesen habe. Doch die Sorgen waren unbegründet. Ich habe in den vergangenen Jahren noch keinen Grill auf dem Markt erlebt, der 100% fehlerfrei war. Wichtig ist zudem, dass Weber Stephen seit Jahren für einen guten Kundensupport bekannt ist. Das heißt, wenn es irgendwo hakt, wird Abhilfe geschaffen. So war es auch in diesem Fall. Zudem handelt es sich hier um einen Grill der erklärungsbedürftig ist und dann sind die beschriebenen Probleme (aus den USA) überhaupt kein Thema.

Was ich mir für den SmokeFire wünschen würde, wäre vor allem eine schnell weiterentwickelte App. Diese hat im Moment nur die notwendigsten Funktionen. Da ist in jedem Fall noch Luft nach oben, was die Leistung des Gerätes aber nicht schmälert. Aber wie das im Softwarebereich so ist, das lässt sich ohne Probleme nachträglich sehr schnell upgraden.

Alles in allem kannst du im Weber SmokeFire alle Arten von Grillerei vornehmen und erzielst damit sehr gute Ergebnisse. Außerdem hat er ein echt schickes Design, was mir sehr gut gefällt. Was die Preise angeht, so halte ich diese für beide Geräte für angemessen.

13 Kommentare

  1. Hallo Olly
    Erstmal vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, ich konnte den SmokeFire auch Anfang März begutachten und war sehr begeistert, wie du schon sagtest, hatte man ihn im Internet ganz schön zerrupft. Ich bin extrem begeistert vom EX6, da wäre meine Frage passen die 9kg in die erneute Pelletkammer ? Und wo liegt bei dir die kauf Skala von 1 – 10 LG die Gründauer (Hessen) 👍

    • Hallo Vera,
      den kompletten Sack habe ich nicht reinbekommen, mit etwas drücken passt er evtl. ganz rein. Habe aber den Rest nicht exakt verwogen, es sind knapp 9kg.
      Was soll ich sagen, ich finde ihn schick und er macht seinen Job. Ersteres ist natürlich Geschmackssache. Auf einer Skala von 1-10 sage ich 8,5 stand jetzt. Ich gehe davon aus, dass die App noch aufgerüstet wird. Ich würde mir beim Kauf des EX6 zuerst die Ascheschublade etwas abdichten (Ofendichtung), das reduziert den Ascheflug und fürs indirekte Grillen eine Metallplatte besorgen die ich schräg auf die Flavorbars lege, so, dass Fett nach links oder rechts in eine Schale laufen kann. Das dürfte außerdem den Verbrauch reduzieren. Alles in allem spricht aber nichts gegen den Kauf, wie ich geschrieben habe sind die Probleme in den USA hausgemacht, weil es eben auch ein Grill ist und nicht nur ein Smoker.
      Beste Grüße
      Olly

  2. Hallo
    Vielen Dank für den ausführlichen Testbericht!
    Wie siehts mitnder Rauchentwicklung aus? Ich überleg mir, den EX4 auf meinen Balkon zu stellen. Bei uns (Mehrfamilienhaus) ist es aber verboten, mit einem normalen Holzkohle-Grill zu hantieren – aufgrund der Rauchentwicklung.

    Danke für die Rückmeldung.

    Sascha

    • Hi Sascha,
      hm, gute Frage, insbesondere in der Startphase rauchen Pelletsmoker alle immer recht viel. Das legt sich natürlich, aber im Betrieb hast du immer permanent, wenn auch nicht so sichtbaren Rauch in der Umgebung. Ich denke das ist keine gute Idee ihn auf dem Balkon zu betreiben, weil deine Nachbarn die ganze Zeit vom Rauchgeruch umgeben sein werden.
      Gruß
      Olly

      • Hallo Sascha,

        ich wollte mir auch den EX4 auf den Balkon stellen und habe mir den im Geschäft meines geringsten Misstrauens sogar vorführen lassen können, denn dort ist er auch für Vorführungen und Kurse im Betrieb. Nach der Vorführung habe ich mich dagegen entschieden. Es ist zweifelsohne ein toller Pelletgrill und ich hätte ihn nach wie vor gerne, habe jedoch keinen Platz, um ihn weit genug zur Seite zu stellen.
        Bis der Grill auf Betriebstemperatur ist, raucht er doch sehr, danach geht´s dann wieder. Das gilt für den Niedertemperatur-Bereich. Möchtest Du richtig grillen, also im größeren Temperaturbereich, raucht er doch auch im laufenden Betrieb recht ordentlich und dabei ist er dann auch noch ziemlich laut. Solltest Du den Grill also wie ich auf den Balkon und möglicherweise unweit Deines Sitzplatzes stellen wollen, dann versuche wie ich, Dir den Grill vorführen zu lassen, bevor Du anschließend nicht zufrieden bist.

        Besten Gruß
        Thomas H

  3. Hi Olly. Vielen Dank für deinen ausführlichen Testbericht. Ich interessiere mich für einen der beiden SmokeFire -wahrscheinlich wird es der EX4.

    Ich habe bisher nur Erfahrung mit dem Weber MT 57 gemacht. Den hole ich bei Bedarf aus dem Gartenhaus. So möchte ich es dann auch mit dem EX4 handhaben und ihn anschließend wieder dort unterstellen. Bis zu seinem Einsatzort müsste er ein paar Meter über den Rasen gerollt werden. Und er wiegt ja > 70 kg. Dein Foto von den Rollen zeigt ein Gewinde. Meinst du, dass man ohne Probleme deutlich größere Vollgummirollen anbringen könnte und so ein Transport auf Rasen (< 10 m) möglich wäre? Hättest du vielleicht sogar eine Rollenempfehlung? Oder spricht etwas dagegen, weil sich z. B. irgendetwas verwinden oder lockern könnte?

    LG Thorsten

  4. Hi Thorsten,
    gute Frage, ich denke das ist theoretisch kein Problem, wenn das Gewinde passt wirst du auch andere Rollen darunter schrauben können. Aber im Detail habe ich mich damit noch nicht beschäftigt….
    Gruß
    Olly

    • Hallo Klaus,
      die Frage ist gut, kann ich aber nicht beantworten. Es hängt halt mit dem Lüfter und dem Brenner zusammen. Ändern wirst du das nicht können.
      Gruß
      Olly

  5. Hallo Olly,

    Ich besitze auch den SmokeFire. Hast du auch eine Liste, wo ich erkennen kann, welche Rezepte du mit dem SmokeFire gegrillt/gesmokt hast?

    • Hi Rafael,
      nein eine direkte Liste gibt es nicht, aber wenn du Smokefire in die Suche eingibst findest du ein paar Rezepte, sind aber nicht viele. Zum Testen habe ich bei Instagram eine Story dazu gemacht.

      Viele Grüße
      Olly

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