Mein perfekter Pizzateig braucht Zeit

Ein perfekter Pizzateig ist das Ziel meiner Suche nach neuen und besseren Pizzateig Rezepten. Heute möchte ich dir mal das Ergebnis für „meinen perfekten Pizzateig“ vorstellen. Was ihn so perfekt macht? Ganz einfach. Der Teig ist schön elastisch, hat nach dem Backen einen krossen Boden und luftiges Inneres, nicht zuletzt einen super Geschmack, den zu viel Hefe oftmals zerstört. Deshalb kommt dieses Pizzateig Rezept mit sehr wenig Hefe aus. Die erste Erkenntnis mal vorab. Guter Teig benötigt Zeit. Alles schön und gut, wenn man schnell seinem Essenswunsch nachkommen kann, besser und leckerer wird es jedoch mit diesem Teig, versprochen. Für mich ist es perfekter Pizzateig. Vor allem weil der Teig mit nur 6g Hefe auskommt. Ich möchte mal behaupten noch weniger Hefe macht ihn nicht schlechter. Die Sache hat natürlich auch einen Haken, du musst einen Tag vorher schon wissen, dass du am nächsten Tag Pizza essen möchtest  Hier jetzt aber mein bestes Pizzateig Rezept.

Krosser Boden - perfekter Pizzateig perfekter pizzateig_LivingBBQ perfekter PizzateigHeaderII

und krosser Boden

Zutaten für den Pizzateig

  • 800 g Mehl Tipo 00 (Pizzamehl) – (alternativ Mehl vom Typ 405)
  • 420ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Ölivenöl
  • 6 g frische Hefe
  • 15 g Meersalz

Zubereitung des Pizzateiges

  1. Die Zubereitung ist ganz leicht. Zunächst füllst du ca. 200g Mehl, das Wasser und die Hefe in eine Schüssel. Diese Zutaten solange Kneten bis eine homogene Massen entstanden ist. Ich nutze dafür meine Küchenmschine, das geht am einfachsten.
  2. Nachdem du den Teig 10 Minuten nach dem vermischen hast stehen lassen, fügst du die übrigen Zutaten hinzu und knetest deinen Teig ca. 20 Minuten auf niedriger Stufe zu Ende. Der Teig ist am Ende elastisch und nicht klebrig. Das sollte mit den Mengenangaben passen. Falls nicht, entweder etwas Mehl hinzugeben, wenn er zu sehr klebt oder etwas Wasser, wenn er zu fest ist.
  3. Den fertig gekneteten Teig lässt du jetzt mit einem feuchten Tuch abgedeckt 24h bei Zimmertemperatur gehen.
  4. Nach dieser Zeit den Teig in Portionen zwischen 250g und 300g aufteilen und weiter verarbeiten.

 

 

 

 

perfekter Pizzateig perfekter pizzateig_LivingBBQ perfekter PizzateigIMG 1461

Teiglinge abstechen

Wenn möglich formst du die Teiglinge mit der Hand aus, den bei der Benutzung eines Nudelholzes oder ähnlich, drückst du die Luft aus dem Teig und die Spannkraft geht etwas verloren. Von Hand wird die Pizza wirklich perfekt.

perfekter Pizzateig mit selbstgemachter Tomatensauce perfekter pizzateig_LivingBBQ perfekter PizzateigPizza mit Sauce

Tomatensauce

Nach dem Ausformen zur Pizza noch mit Toatensauce und Käse belegen. Alles was die gefällt und schmeckt.

perfekter Pizzateig als Magharita perfekter pizzateig_LivingBBQ perfekter PizzateigPizza mit Sauce und K  se

Pizzateig schön ausgeformt und belegt

 

Ab in den Ofen damit und anschließend genießen!

LivingBBQ perfekter PizzateigPizza Margharita perfekter pizzateig_LivingBBQ perfekter PizzateigPizza Margharita

Pizza Margharita

 

Fazit 
So muss der perfekte Pizzateig für mich sein, einfach genial. Ok, nichts für jemanden der auf der Flucht ist und keine Zeit hat, aber dafür wird die relativ lange Vorbereitung mit einem 1a Pizzateig belohnt, der absolut super im Geschmack ist. Wie man den Pizzateig bzw. seine Pizza am besten auf dem Grill zubereitet, erfährst du hier in dem Tutorial „Pizza vom Grill“. Solltest du dennoch einen schnellen Pizzateig benötigen, versuche es mal mit diesem  Pizzateig Rezept hier.

Update: Es hat mich die Frage erreicht, wieviele Teiglinge man aus der o.g. Teigmenge erhält. Auf dem Bild oben ist die Ausbeute zu sehen. 4 Ganze Teiglinge und ein etwas kleinerer Teigling sind es geworden. Wie gesagt die Teigmenge lag zwischen 250-300g.

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Olly ist Griller und Blogger aus Leidenschaft. Er ist Vize Europameister, Deutscher Amateurgrillmeister, Deutscher Profi Vizegrillmeister, mit seinem Team als erster deutscher Grand Champion bei einer KCBS Meisterschaft geworden und hat erfolgreich an Grillmeisterschaften in Europa und den USA teilgenommen. Hier im Blog möchte er seine Leidenschaft, Tipp & Tricks zum Grillen und Grillrezepte mit dir teilen.

8 Replies to "Mein perfekter Pizzateig braucht Zeit"

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    flachgriller 14. Juli 2015 (23:46)

    Ich muss mir wohl auch mal nee größere Kugel zulegen, oder den UDS pimpem 🙂

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    GlitzerBlitz 15. Juli 2015 (10:12)

    Hey, das hört sich ja super an. Ich dachte nur gerade, dass etwas Zucker fehlt, die Hefe möchte sich doch auch „ernähren“, dass sie besser geht.
    Aber das mit der Zeit stimmt, nach 2 Tagen schmeckts sogar noch besser und der Teig lässt sich super portionieren und eingefrieren.

    Glg Nati 🙂

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    LivingBBQ 20. Juli 2015 (9:01)

    Hallo Nati, den Test über 2 Tage habe ich noch vor. Zucker fehlt da nicht, der Teig geht auch so super auf!

    LG und danke fürs Lesen
    Olly

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    Marion 6. August 2015 (9:41)

    Ich finde auch, dass Hefeteig am besten wird, wenn man ihn zwischendurch ein paar Mal vergisst, aber 24h Gehzeit finde ich schon heftig lang. Naja, schließlich ist auch sehr wenig Hefe drin. Wenn Du keinen Hefegeschmack magst, dann pack doch einen Fladenteig aus Mehl und Wasser auf den Grill. Ist auch sehr lecker und geht schneller.

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    Petpistole 24. April 2016 (22:18)

    Hi, ich finde deine pizzaback Anleitung super und war sofort motiviert sie auszuprobieren. Ich habe allerdings probleme mit deinem bevorzugten Teig. Habs zweimal ausprobiert und beidemale ist er vergoren. Wie deckst du den Teig ab, trocknet der Teig nicht stark aus. Kennst du dieses Phänomen?

    • comment-avatar
      Olly 24. April 2016 (22:25)

      Hi,
      danke für deine Rückmeldung und schade, dass er nichts geworden ist. Ich halte ihn die ganze Zeit über feucht abgedeckt. Versuch es mal mit einer etwas kürzeren Zeit. Ich habe ihn auch schon mal bei 18h weiterverarbeitet.
      Gruß
      Olly

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    Frank 4. Mai 2016 (12:35)

    Die 24 Stunden Gehzeit ist schon wichtig. Den genau diese Gehzeit macht den unverkennbaren Geschmack der Pizza aus, die man beim Italiener bekommt. Ich lasse meinen Teig nicht bei Zimmertemparatur gehen, sondern im Kühlschrank. Durch die lange kalte Teigruhe entwickelt sich leicht der alkoholgäriger Geschmack – also leicht säuerlich.

    Frank

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    Olly 5. Mai 2016 (0:04)

    Hallo Frank,
    danke für deinen Hinweis, genauso habe ich das auch empfungen, man kann das alkoholische auch schon riechen.

    Beste Grüße
    Olly

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