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Pizzateig ist der wesentliche Bestandteil einer Pizza. Mit ihm steht und fällt in meinen Augen die Qualtität der Pizza ingesgsamt. Du kannst einen noch so guten Belag auf der Pizza haben, wenn der Pizzateig nichts taugt, hilft das am Ende alles nichts. Beim Beilag auf dem Pizzateig halte ich es übrigens auch eher puristisch.

Pizza amerikanisch oder italienisch?

Was Pizza angeht sind die Geschmäcker hier ja auch sehr unterschiedlich. Die einen mögen die Pizza lieber amerikanisch, also ein etwas dickerer Teig, die anderen mögen ihren Pizzateig lieber italienisch mit knusprigem Boden, verhältnismäßig dünn ausgerollt. Das ist auch meine bevorzugte Wahl, wenn es um Pizza geht. Sicherlich ist der Dicke Pizzaboden auch nicht gänzlich schlecht, aber für mich muss es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Belag und Pizzaboden sein.

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Pizzateig benötigt Zeit!

Ein perfekter Pizzateig ist das Ziel meiner Suche nach neuen und besseren Pizzateig Rezepten. Heute möchte ich dir mal das Ergebnis für “meinen perfekten Pizzateig” vorstellen. Was ihn so perfekt macht? Ganz einfach. Der Teig ist schön elastisch, hat nach dem Backen einen krossen Boden und luftiges Inneres, nicht zuletzt einen super Geschmack, den zu viel Hefe oftmals zerstört. Deshalb kommt dieses Pizzateig Rezept mit sehr wenig Hefe aus. Die erste Erkenntnis mal vorab. Guter Teig benötigt Zeit. Alles schön und gut, wenn man schnell seinem Essenswunsch nachkommen kann, besser und leckerer wird es jedoch mit diesem Teig, versprochen. Für mich ist es perfekter Pizzateig. Vor allem weil der Teig mit nur 6g Hefe auskommt. Ich möchte mal behaupten noch weniger Hefe macht ihn nicht schlechter. Die Sache hat natürlich auch einen Haken, du musst einen Tag vorher schon wissen, dass du am nächsten Tag Pizza essen möchtest  Hier jetzt aber mein bestes Pizzateig Rezept.

Perfekter Pizzateig mit krossem Boden
und krosser Boden

Zutaten für den Pizzateig

  • 800 g Mehl Tipo 00 (Pizzamehl) – (alternativ Mehl vom Typ 405)
  • 420ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Ölivenöl
  • 6 g frische Hefe
  • 15 g Meersalz

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Zubereitung des Pizzateiges

  1. Die Zubereitung ist ganz leicht. Zunächst füllst du ca. 200g Mehl, das Wasser und die Hefe in eine Schüssel. Diese Zutaten solange Kneten bis eine homogene Massen entstanden ist. Ich nutze dafür meine Küchenmschine, das geht am einfachsten.
  2. Nachdem du den Teig 10 Minuten nach dem vermischen hast stehen lassen, fügst du die übrigen Zutaten hinzu und knetest deinen Teig ca. 20 Minuten auf niedriger Stufe zu Ende. Der Teig ist am Ende elastisch und nicht klebrig. Das sollte mit den Mengenangaben passen. Falls nicht, entweder etwas Mehl hinzugeben, wenn er zu sehr klebt oder etwas Wasser, wenn er zu fest ist.
  3. Den fertig gekneteten Teig lässt du jetzt mit einem feuchten Tuch abgedeckt 24h bei Zimmertemperatur gehen.
  4. Nach dieser Zeit den Teig in Portionen zwischen 250g und 300g aufteilen und weiter verarbeiten.

 

 

 

 

perfekter Pizzateig
Teiglinge abstechen

Wenn möglich formst du die Teiglinge mit der Hand aus, den bei der Benutzung eines Nudelholzes oder ähnlich, drückst du die Luft aus dem Teig und die Spannkraft geht etwas verloren. Von Hand wird die Pizza wirklich perfekt.

perfekter Pizzateig mit selbstgemachter Tomatensauce
Tomatensauce

Nach dem Ausformen zur Pizza noch mit Toatensauce und Käse belegen. Alles was die gefällt und schmeckt.

perfekter Pizzateig als Magharita
Pizzateig schön ausgeformt und belegt

 

Ab in den Ofen damit und anschließend genießen!

LivingBBQ perfekter PizzateigPizza Margharita
Pizza Margharita

 

Fazit 
So muss der perfekte Pizzateig für mich sein, einfach genial. Ok, nichts für jemanden der auf der Flucht ist und keine Zeit hat, aber dafür wird die relativ lange Vorbereitung mit einem 1a Pizzateig belohnt, der absolut super im Geschmack ist. Wie man den Pizzateig bzw. seine Pizza am besten auf dem Grill zubereitet, erfährst du hier in dem Tutorial “Pizza vom Grill”. Solltest du dennoch einen schnellen Pizzateig benötigen, versuche es mal mit diesem  Pizzateig Rezept hier.

Update: Es hat mich die Frage erreicht, wieviele Teiglinge man aus der o.g. Teigmenge erhält. Auf dem Bild oben ist die Ausbeute zu sehen. 4 Ganze Teiglinge und ein etwas kleinerer Teigling sind es geworden. Wie gesagt die Teigmenge lag zwischen 250-300g.

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12 Kommentare

  1. Hey, das hört sich ja super an. Ich dachte nur gerade, dass etwas Zucker fehlt, die Hefe möchte sich doch auch “ernähren”, dass sie besser geht.
    Aber das mit der Zeit stimmt, nach 2 Tagen schmeckts sogar noch besser und der Teig lässt sich super portionieren und eingefrieren.

    Glg Nati 🙂

  2. Ich finde auch, dass Hefeteig am besten wird, wenn man ihn zwischendurch ein paar Mal vergisst, aber 24h Gehzeit finde ich schon heftig lang. Naja, schließlich ist auch sehr wenig Hefe drin. Wenn Du keinen Hefegeschmack magst, dann pack doch einen Fladenteig aus Mehl und Wasser auf den Grill. Ist auch sehr lecker und geht schneller.

  3. Hi, ich finde deine pizzaback Anleitung super und war sofort motiviert sie auszuprobieren. Ich habe allerdings probleme mit deinem bevorzugten Teig. Habs zweimal ausprobiert und beidemale ist er vergoren. Wie deckst du den Teig ab, trocknet der Teig nicht stark aus. Kennst du dieses Phänomen?

    • Hi,
      danke für deine Rückmeldung und schade, dass er nichts geworden ist. Ich halte ihn die ganze Zeit über feucht abgedeckt. Versuch es mal mit einer etwas kürzeren Zeit. Ich habe ihn auch schon mal bei 18h weiterverarbeitet.
      Gruß
      Olly

  4. Die 24 Stunden Gehzeit ist schon wichtig. Den genau diese Gehzeit macht den unverkennbaren Geschmack der Pizza aus, die man beim Italiener bekommt. Ich lasse meinen Teig nicht bei Zimmertemparatur gehen, sondern im Kühlschrank. Durch die lange kalte Teigruhe entwickelt sich leicht der alkoholgäriger Geschmack – also leicht säuerlich.

    Frank

  5. Hallo Frank,
    danke für deinen Hinweis, genauso habe ich das auch empfungen, man kann das alkoholische auch schon riechen.

    Beste Grüße
    Olly

  6. Hallo Olli,
    habe am Wochenende deinen Pizzateig nachgemacht. Samstag nach Anweisung angesetzt und 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Am Sonntag habe ich dann mit dem Moesta das ebenfalls von dir vorgestellte PizzaBrot zubereitet. Vorweg es war sehr gut.
    Der Teig ist wie beschrieben sehr elastisch und läßt sich gut verarbeiten. 2 Teglinge hatte ich noch übrig, welche ich heute zu einer Pizza verarbeiten will. Auch nach weiteren 24 Stunden im Kühlschrank ging der Teig nochmals auf. Zum einschieben benutzte ich auch Grieß, da hierbei das Pizzabrot sehr gut vom Schieber geht und auch wieder aufgenommen werden kann.
    Diesen Teig werde ich bestimmt wieder machen um Teiglinge dann einzufrieren. Somit hat man immer einen Pizzateig zur Hand

  7. Hallo Olly,

    erst einmal ein Lob für die tolle Seite. Ich habe mir direkt mal ein paar Anregungen gesucht. Zu dem Pizzateig habe ich noch eine Frage: wie kann man den denn am Besten einfrieren? Ich habe das mal versucht (vakuumiert und in den Froster), aber das Ergebnis war widerlich. Der Teig war aber nach einem anderen Rezept, zugegeben.

    Viele Grüße
    Frank

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