Steakchamp Thermometer im Test mit Irish Hereford Porterhouse

Aus meinem Irish Beef Testpaket, welches seinerzeit durch Otto Gourmet ausgeliefert worden ist, habe ich noch ein 875 g Irish Herford Porterhouse. 

Dieses habe ich dazu genutzt, um das „Steak ist perfect“ – Steakchamp Thermometer zu testen. Da ich mein Steak am liebsten medium rare esse, habe ich heute auch das entsprechende Thermometer benutzt. Steakchamp verspricht das perfekte Steak und das wollen wir doch dann heute mal ausprobieren.

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Wie man auf dem Foto erkennen kann, ist das Thermometer im Grunde ein Edelstahlnagel mit einer LED vor Kopf. Mitgeliefert wird ein sogenannter „Activator“, mit dem man den Nagel scharf stellt bzw. einschaltet. Anschließend schiebt man ihn mittig von der Seite ins das Fleisch, so dass es von allen Seiten mit der gleichen Menge bzw. Dicke von Fleisch umgeben ist. Das ist erforderlich, um ein präszises Messergebnis zu bekommen! Wenn das Fleisch vom Grill genommen werden kann blinkt die LED mit schnellem „Doppelblitz“. Jetzt kann man das Steak noch kurz bei Seite legen und sobald die LED erlischt, ist der Garpunkt medium rare erreicht. Jetzt wird ebenfalls mit Hilfe des „Activators“ der Nagel entfernt und dann kann gegessen werden. So viel zur Theorie, dann wollen wir mal sehen, ob das auch funktioniert.

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Für den heutigen Test habe ich das Steak wie häufig üblich vorwärst gegrillt. D.h. ich habe das Steak ca. 2h bevor es losging aus dem Kühlschrank geholt, es abgetrocknet  gesalzen und wieder zurück in den Kühlschrank gestellt, damit das Salz seine Arbeit verrichten kann. Entgegen des oftmals praktizierten „auf Raumtemperatur“ kommen lassen, lege ich mein Fleisch aus dem Kühlschrank unmittelbar auf den Grill.

Hier ist übrigens das Objekt der Begierde, 875g schwer und gute 5cm dick! Wie hatten wir unlängst mal festgestellt? Ein Steak ist immer dann ausreichend dick, wenn es auf der Seite sicher stehen kann! 😉 – Check!

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Ich benutzte heute den Napoleon LE3 Gasgrill und regele diesen auf 200 Grad indirekte Hitze ein. Dafür benutze ich nur den linken und mittleren Brenner auf fast kleinster Stufe, jedenfalls bei den derzeitigen Außentemperaturen. Zur Unterstützung beim Steakbruzzeln verwende ich die Grillgrates, welche ein klasse Branding erzeugen. Rein geschmacklich betrachtet, wäre es sicherlich sinnvoller die gesamte Oberfläche des Steaks in eine schöne braune Kruste zu verwandeln, aber ich stehe einfach auf diese tollen Grillstreifen bzw. Grillmarks!

Wenn der Grill startklar ist wird das Steak 120-120-120-120 auf den Grates gebrandet und gegart, anschließend die Temperatur im Gasgrill runter gedreht und bis zur Zielkerntemperatur weiter gegart.

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Als das Steakthermometer von Steakchamp angefangen hat hektisch zu blinken, habe ich den Gasgrill ganz ausgeschaltet und gewartet bis die LED ausgegangen ist. Jetzt war es soweit, die Stunde der Wahrheit ist angebrochen. Hast das Steakchamp Thermometer mein Steak medium rare hinbekommen?!

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Yes! Respekt, auf den Punkt gegart! Das Thermometer ist schon ne coole Sache, zweifelsohne! Ich denke insbesondere ungeübte Steakbruzzler müssen auf diese Weise kein Angst mehr auch mal ein teureres Stück Steak zu versauen! Das Fleisch war übrigens sau lecker!!

Zu den Grillgrates und weiterem nützlichem Zubehör geht es hier entlang!

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